Probenstanzen

Proben für die Werkstoffprüfung entnehmen

Stanzen von Zugprobenkörpern und Zugprobenrohlingen aus Flachmaterial und metallischen Folien ist ein seit Jahren eingesetztes Verfahren. Die Grundvorrausetzungen für korrekte und reproduzierbare Prüfergebnisse ist der eingesetzte Zugprobenkörper oder der Zugprobenrohlingen.

Die Norm fordert die durch das Stanzen entstandene Kaltverfestigung in der Randzone der Flachzugproben durch z.B. Fräsen abzuarbeiten. Diese Herstellung ist zeitaufwendig und damit kostenintensiv. Das Maschinenbauunternehmen Hengstebeck & Eich liefert seit 20 Jahren Systemlösungen für eine wirtschaftliche Herstellung von Zugprobenkörpern und Zugprobenrohlingen aus Flachmaterial. Das H&E Konzept reduziert die Nacharbeitung des Zugprobenkörpers auf ein Minimum.

Die wirtschaftliche Herstellung von Zugprobenkörpern und Zugprobenrohlingen aus Flachmaterial erfolgt durch das Stanzen mit H&E hydraulisch betriebenen Stanzen und einer von H&E speziell entwickelten Werkzeugtechnik. Durch das Stanzen mit H&E hydraulisch betriebenen Stanzen und H&E Probenstanzwerkzeugen wird die Kaltverfestigung in der Randzone des Zugprobenkörpers und des Zugprobenrohlings auf ein Minimum reduziert, so dass das Prüfergebnis nicht beeinträchtigt wird.

Die minimale Kaltverfestigung wird durch den Einsatz auffederungsarmer hydraulischer Stanzen mit optimierter Stanzgeschwindigkeit, präzise gefertigter Werkzeuge mit exakt geführtem Stempel und einer einhundertprozentigen Mittenzentrierung der Stempel in der Matrize erreicht.

Die H&E Probenstanzwerkzeuge arbeiten geräuscharm, sind wartungsarm, mehrfach nachschleifbar, durch die hohen Standzeiten und solide Bauform sehr langlebig, für Materialfestigkeiten bis 1800 N/mm², sowie für Kalt- und Warmband einsetzbar. H&E liefert Probenstanzwerkzeuge mit optimiertem Schneidspiel, Materialdicken von z.B. 0,3 bis 3,3 mm werden mit einem Werkzeug bearbeitet!

Dieser Leistungsbereich ist einmalig in bei der Herstellung von Zugprobenkörpern.

H&E liefert Probenstanzwerkzeuge für die Herstellung von Ronden, Schliffplättchen, Torsionsstäbe und Flachproben jeglicher Art.Die mit H&E Probenstanzwerkzeugen hergestellten Zugprobenkörpern und Zugprobenrohlinge sind planeben und gratarm.

Mit H&E Probenstanzwerkzeugen sind mehrere Probengeometrien in einem Stanzhub herstellbar. Die Zugprobenkörper und Zugprobenrohlinge der Längst-, Quer- und Diagonalprobe werden beim Stanzen gekennzeichnet, so dass eine spätere Zuordnung der Proben problemlos möglich ist. Für eine bedarfsgerechte Investitionsplanung stehen durch das H&E Baukastensystem eine Vielzahl von Systemlösungen zur Verfügung. Die Systemlösungen basieren auf den H&E Produkten hydraulische Einständerpresse HEP, der hydraulische Multifunktionsstanze HMST sowie der hydraulischen Säulenpresse HSP.

Automatisches Stanzen von Werkstoffproben

Die Fertigungseinheiten sind so aufeinander abgestimmt, dass die einzelnen Arbeitsgänge automatisch nacheinander ablaufen. Die Probentafeln werden maschinell auf dem Auflagetisch abgelegt, ausgerichtet und eingespannt. Anschließend erfolgt der eigentliche Stanzvorgang. Auch weitere Arbeitsschritte wie das Etikettieren der Proben, das Aussortieren deformierter Teile oder der Weitertransport zu der nächsten Bearbeitungsstation erfolgen vollautomatisiert. Durch die Reduzierung manueller Eingriffe erweisen sich die automatisierten Probenstanzen von Hengstebeck & Eich in der Praxis als äußerst ressourcenschonend und wirtschaftlich.